Scan Einstellungen

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Scan Einstellungen

In diesem Konfigurationsdialog können Sie Einstellungen für Ihre Scans vornehmen.
Sie finden den Dialog in der Registrierkarte "Scan" (Option "Scan Einstellungen").

SpaceObServer-Schedule

Gescannte Verzeichnisse

In der Liste im oberen Teil des Konfigurationsdialogs werden Informationen zu den Scans angezeigt, die derzeit in der verbundenen Datenbank gespeichert sind. Dazu gehören die Startzeit des nächsten Scans, die letzte Laufzeit, der aktuelle Status und einige andere Informationen mehr. Die einzelnen Spalten lassen sich über einen Rechtsklick auf die Spaltenköpfe ein- und ausblenden.

Im Kontextmenü der Liste finden Sie einige der folgenden Funktionen wieder, sowie weitere Export-Optionen.

Unterhalb der Liste finden Sie die folgenden Schaltflächen:

Jetzt scannen  

Mit dieser Schaltfläche können Sie sofort ein Scan für das oben gewählte Verzeichnis starten.

Später scannen

Mit dieser Schaltfläche können Sie einen termingesteuerten Scan für das oben gewählte Verzeichnis starten.

Scan abbrechen

Beendet einen aktiven Scan für das ausgewählte Verzeichnis.

Container hinzuf.

Erzeugt einen neuen Container, in dem mehrere Scans gruppiert werden können (Siehe "Container").

Scan hinzufügen

Öffnet einen Dialog, in der Sie ein neues Scan-Ziel das mit SpaceObServer untersucht werden soll auswählen und Konfigurieren können.

Siehe: "Scan Hinzufügen Dialog"

Darunter befinden sich verschiedenen Reiter, auf denen Sie jeweils für die ausgewählte Scans Einstellungen vornehmen können:

Scan Optionen

Mountpoints und externen symbolischen Links folgen

Diese Option wirkt sich nur auf NTFS- Laufwerken aus und entscheidet darüber, ob während eines Scans Mountpoints und symbolischen Links gefolgt werden soll oder nicht (Siehe NTFS Mount Points).

NTFS Alternate Data Streams und NTFS Hardlinks erkennen

SpaceObServer kann ADS (Siehe "Alternate Data Streams") ebenso wie Hardlinks in Dateien aufspüren und deren Größe zum belegten Speicherplatz hinzufügen. Die Systemaufrufe zum Auswerten von ADS benötigen eine gewisse Laufzeit. Um die Geschwindigkeit der Scans zu verbessern, ist diese Option standardmäßig deaktiviert.

Anmerkung: ADS speichern ihren Inhalt eventuell in den gleichen Blöcken wie der Main Data Stream. Wenn eine Datei einen oder mehrere ADS beinhaltet, heißt das also nicht automatisch, dass der belegte Speicherplatz der Datei anwächst.

MD5-Prüfsumme für Dateien bestimmen

Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die MD5-Prüfsummen von Datei-Inhalten zum Erkennen von "Doppelten Dateien" nutzen möchten.
Diese Option ist standardmäßig deaktiviert, weil für das Speichern der Prüfsummen in der SpaceObServer-Datenbank merklich mehr Speicherplatz benötigt wird. Desweiteren muss auch der SpaceObServer Scandienst mehr Arbeit verrichten.

Anmerkung: Die Berechnung der MD5-Prüfsummen erledigt der SpaceObServer Scandienst, wenn er keine weiteren Scans  anstehen. Sie benötigen keinen Update-Scan, nachdem Sie diese Option aktiviert haben.

Statistiken für "Ähnliche Ordner" bestimmen

Aktivieren Sie diese Option, um ähnliche Ordnerstrukturen auf Basis der für Dateien berechneten MD5-Prüfsumme zu finden.

Anmerkung; "MD5-Prüfsumme für Dateien bestimmen" muss aktiviert sein.

Berechtigungen (ACLs) berechnen

Aktivieren Sie diese Option, um Berechtigungen auf Basis der Active Control List in der Datenbank zu speichern.

Zusätzliche Einstellungen

Lösche Daten älter als X Tag(e)

Hier können Sie den Archivierungszeitraum für den ausgewählten Scan einstellen. Archivierte Verzeichnisinformationen werden benötigt, um die Ansicht "Historie" mit Inhalten zu füllen.

Kosten

Hier können Sie für den belegten Speicherplatz von Ordnern und Dateien des ausgeählten Scans die Höhe der Kosten (pro GB) und deren Einheit festlegen.
Die Kosten berechneten Kosten werden dann in der Spalte "Kosten" in der "Details" Liste oder in Ihren Exporten angezeigt.

Aktualisierung

Scans planen

Benutzen Sie diese Option, um Wurzelverzeichnisse in regelmäßigen Abständen zu scannen. Sie können die Scans entweder alle X Tage durchführen oder einen bestimmten Wochentag auswählen, an dem ein Scan durchgeführt werden soll. Der Startzeitpunkt des Scans lässt sich ebenfalls hier festlegen.

Anmerkung: Die Verzeichnisstruktur kann nur zu einem Zeitpunkt gescannt werden, zu dem der Computer, auf dem der SpaceObServer Scandienst installiert ist, eingeschaltet ist. Anderenfalls wird der Scan zum nächstmöglichen Zeitpunkt begonnen (wenn der Computer das nächste Mal gestartet wird).
Aus Performance-Gründen werden Verzeichnisstrukturen nicht parallel gescannt. Kommen Überschneidungen der Scanzeiten zustande, wird ein evtl. noch laufender Scan zuerst bearbeitet, bevor ein anstehender Scan im Anschluss ausgeführt wird.

NTFS Change Journal benutzen

Durch die Auswertung der NTFS Change Journals (Siehe "Hinweise zu NTFS") kann SpaceObServer die Verzeichnisinformationen in der Datenbank kontinuierlich aktualisieren. Das bedeutet, dass zu jeder Zeit auf aktuelle Informationen zugegriffen werden kann. Wählen Sie diese Option, um die Auswertung der NTFS Change Journals zu aktivieren.

Hinweis: Wenn Sie diese kontinuierliche Aktualisierung nicht benötigen, sondern Ihnen eine tägliche oder wöchentliche Aktualisierung ausreicht sollten Sie diese Option nicht benutzen, da Sie zusätzlichen Last auf der Datenbank zufolge haben kann.

Anmerkung: "Change Journals" stehen nur für lokale NTFS Laufwerke zur Verfügung. Sie werden immer für komplette Laufwerke aktiviert.

Scan Filter

Ignorieren

Wenn bestimmte Dateien oder Verzeichnisse vom Scan ausgeschlossen werden sollen, können Sie das über diesen Filter machen. Sie können hier Muster angeben, die Pfade wie "C:\Windows\System32*" beinhalten oder auch lediglich Dateiamen betreffen, z.B.: "*.bak". Alle Dateien und Verzeichnisse, die auf eines der angegebenen Muster passen, werden nicht in den Scan einbezogen.

Anmerkung: Die Notation des Filters (UNC-Pfad oder gemapptes Laufwerk) ist abhängig von der Notation der 'Position des Scans' in den 'Experten Optionen'. Unterscheidet sich die Notation, wird der Filter nicht berücksichtigt.

Experten-Optionen

Überwachender Server

Der "Überwachende Server" gibt an, welche Instanz des SpaceObServer Scandienst den Scan durchführen soll. Standardmäßig wird hier der Name des Servers übernommen, der den Scan initial hinzugefügt hat. Ist der Servername nicht gesetzt, übernimmt eine beliebige Instanz des SpaceObServer Scandienst den Scan. Sie können auch mehrere Server angeben. Trennen Sie diese bitte mit einem Semikolon (;).

Datenbank

Mit dieser Option können Sie für ausgewählte Scans eine andere Datenbank auf Ihrem SQL-Server angeben, in der die Verzeichnisinformationen gespeichert werden sollen. Dadurch lassen sich die gesammelte Informationen unterschiedlicher Scans voneinander trennen und die Zugriffsberechtigung auf diese Informationen durch Datenbankzugriffsrechte regeln.

Position des Scans

Nutzen Sie dies Option, um den Pfad des gewählten Scans zu ändern. Dies ist nötig, wenn sich das Ziel des Scan geändert hat (Änderung des Laufwerkbuchstabens, des Namens des Wurzelverzeichnises oder des UNC-Pfades).

Anzeigename

Geben Sie hier einen Anzeigenamen für das ausgewählte Scan-Ziel ein.

Anmerkung: Der Anzeigename wird für dieses Scan-Ziel in der Benutzeroberfläche und im Export verwendet, wo sonst der Pfad angezeigt würde.

Benutzerzugriff

Mithilfe dieser Option können Sie eine Liste von Benutzern und/oder Benutzergruppen angeben, welche die Scanergebnisse in der SpaceObServer-Oberfläche sehen und auf sie zugreifen dürfen.
Benutzer- und Gruppennamen müssen durch Semikolon getrennt werden. Platzhalter ("*" und "?")  sind erlaubt.

Anmerkung: Benutzer- und Gruppennamen müssen ohne Domäne angegeben werden. So ist beispielsweise "MeineFirma\Schmidt" keine zulässige Angabe. Die Domäne wird immer über den aktuellen Benutzerkontext bestimmt.

Anmerkung: Mit der Schaltfläche rechts neben diesem Feld können Sie auf einfache Art und Weise Einträge zu dieser Liste hinzufügen, entfernen oder ändern.

Benutzerkonto für Scans

Geben Sie hier ein alternatives Benutzerkonto an. Der Scan des ausgewählten Verzeichnisses wird anschließend im Kontext dieses Benutzerkontos ausgeführt. Der Benutzer muss entweder der gleichen Domäne oder einer vertrauenswürdigen Domäne angehören!

Nach-Scan Aktionen

Automatische Berichte

Hier können Sie neue Automatische Berichte für das ausgewählte Scan-Ziel erstellen und existierenden Aktionen für das Scan-Ziel sehen und bearbeiten.

Data Lifecycle

Hier können Sie neue Data Lifecycle Management Operationen für das ausgewählte Scan-Ziel erstellen und existierenden Operationen für das Scan-Ziel sehen und bearbeiten.